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Guffert, Guffertspitze

(2194 m) 17.08.06 / 17.06.12 / 13.08.16
Von Steinberg geht es auf teilweise steilen und schrofigem Bergpfad hinauf. Es ist ratsam an sehr warmen Tagen früh zu starten, um der Hitze in den südseitigen Latschenhängen ein wenig zu entgehen. Auch ohne Einkehrmöglichkeit ist die Besteigung des Guffert ein lohnendes Gipfelziel am Nordrand des Rofangebirges.

Der Guffert
Der Guffert von Steinberg aus gesehen.

 

Ausgangspunkt:
Steinberg am Rofan
Parkplatz beim "Waldhäusl"
(ca. 1000 m, Gebührenpflichtig: 3,00 €/Stand 2016)

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Routenverlauf: 
Parkplatz - Waldhäusl - Schmidtquelle - Guffert - Schmidtquelle - Guffertstein - Luxeggalm (verf.) - Vordersteinberg - Parkplatz

ca. 5 Std.

Tourenbeschreibung:
Bei schönstem Wetter geht es um 9.30 los in Richtung Guffert-Bärenwaldweg. Der Weg schlängelt sich, mal mehr mal weniger steil, erst durch waldiges Gelände, dann, nach einigen kleinen Geröllfeldern, durch dichte Latschen nach oben. Zum Glück weht immer ein leichter Wind, sodass die Hitze sich nicht so stauen kann. Zwischendurch kann man immer wieder tolle Blicke auf die umliegenden Berge erhaschen.
Den Gipfel des Guffert kann man erst sehr spät erkennen, wird er doch vorerst von dem davor liegenden Buckel verdeckt. Von den Latschen geht es nun in felsiges Gelände über. An einer Gabelung geht es weiter in Richtung Gipfel (rechts würde man in ca. 10 Min zur Schmidtquelle gelangen). Der Anstieg zur Guffert-Spitze zieht noch einmal kräftig an. Direkt unterhalb des Gipfels befinden sich einige Sicherungsseile, die allerdings für Geübte eher überflüssig sind. Hier oben herrscht oft reger Betrieb, sodass die Gipfelrast nicht ganz so ausgiebig ausfällt. Der Guffert ist doch ein recht beliebter Berg, auch wenn es keine Hütte im direkten Zustig oder nahe des Gipfels gibt. Schnell ein paar herrliche Rundumblicke auf Unnütz, Karwendel, Wetterstein, Kaiser, Blauberge, Mangfallgebirge etc. genossen, und schon geht's wieder abwärts (in 2012 war es ähnlich nur, dass da die Wolken die Aussicht fast gänzlich verwehrt haben).
Als Abstiegsweg wählen wir die Variante über die verfallene Luxeckalm. An der Gabelung unterhalb des Gipfelaufbaus folgen wir also dem Weg Richtung Schmidtquelle/Steinberg über Luxeck. Nach der Quelle erwartet uns ein leichter Gegenanstieg zum Guffertstein (ca. 100 Hm). Der Weg ist nur noch ein sehr schmaler Pfad. Hier oben gibt es auch noch die Möglichkeit, die Tour über Issalm bzw. Untere Bergalm mit einer langen Umrundung des Massivs zu beenden. Dies ist uns aber eindeutig zu lang, weshalb wir dem Weg nach Süden vorbei an der verfallenen Luxeckalm folgen.
Der Weg schlängelt sich nun anfangs in vielen Kehren, später eher knieunfreundlich steil durch die Latschen nach unten. Durch die Sonne und die damit aufgestaute Hitze wird es schon mächtig warm. Weiter unten wird es dann im Wald etwas angenehmer, zumindest von der Temperatur her, der Weg bleibt steil. Kurz bevor der Weg auf die Straße trifft, führt ein Wegweiser nach rechts über den Bärenwaldweg zurück direkt zum Ausgangspunkt, diesen kann man alternativ zum Rückweg entlang der kleinen Straße von Vordersteinberg nach Untergberg nehmen.

Panoramabild vom Guffert
Rofan - Karwendel - Wetterstein und direkt davor der Unnütz

Panoramablick vom Guffert

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Charakter / Schwierigkeit:  
- Technisch nicht besonders schwierig
- Ausdauer und Trittsicherheit sollten vorhanden sein
- Schwindelfreiheit für den Gipfel

Beste Jahreszeit:
Ende Mai bis Ende Oktober

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