Guffertspitze (2197 m) 17.08.2006  

 

Der Guffert ist auch ohne Einkehrmöglichkeit ein lohnendes Gipfelziel am Nordrand des Rofangebirges.
Guffert von Steinberg aus gesehen
Auf dem Weg vom Cima Nara zum Cima al Bal
 
Ausgangspunkt: 
Steinberg am Rofan
Parkplatz beim "Waldhäusl" gleich nach dem Ortseingang links.
Gebührenpflichtig: 2 Euro.
Bildergalerie  8  Bilder in extra Fenster 

 

 

Routenverlauf: 

ca. 5 Std.
Tourenbeschreibung:
Bei schönstem Wetter geht es um 9.30 los in Richtung Guffert-Bärenwaldweg. Der Weg schlängelt sich, mal mehr mal weniger steil, erst durch waldiges Gelände, dann, nach einigen kleinen Geröllfeldern, durch dichte Latschen nach oben. Zum Glück weht immer ein leichter Wind, sodass die Hitze sich nicht so stauen kann. Zwischendurch kann man immer wieder tolle Blicke auf die umliegenden Berge erhaschen.
Den Gipfel des Guffert kann man erst sehr spät erkennen, wird er doch vorerst von dem davor liegenden Buckel verdeckt. Von den Latschen geht es nun in felsiges Gelände über. An einer Gabelung geht es weiter in Richtung Gipfel (rechts würde man in ca. 15 Min zur Schmidt-Quelle gelangen). Der Anstieg zur Guffert-Spitze zieht noch einmal kräftig an. Direkt unterhalb des Gipfels befinden sich einige Sicherungsseile, die allerdings für Geübte eher überflüssig sind. Außerdem finde ich sie nicht besonders vertrauenserweckend. Trotz des Wochentages herrscht hier oben reger Betrieb, sodass die Gipfelrast doch nicht ganz so ausgiebig ausfällt. Schnell ein paar herrliche Rundumblicke auf Unnütz, Karwendel, Wetterstein, Kaiser, Blauberge, Mangfallgebirge etc. genossen, und schon geht's wieder abwärts.
Als Abstiegsweg wähle ich die Variante über die Luxeckalm. An der Gabelung unterhalb des Gipfelaufbaus folge ich also dem Weg Richtung Schmidt-Quelle/Steinberg über Luxeck. Nach der Quelle erwartet mich ein leichter Gegenanstieg zum Guffertstein. Der Weg ist nur noch ein sehr schmaler Pfad. Hier oben gibt es auch noch die Möglichkeit, die Tour über Issalm bzw. Untere Bergalm mit einer langen Umrundung des Massivs zu beenden. Dies ist mir aber eindeutig zu lang, weshalb ich dem Weg nach Süden vorbei an der verfallenen Luxeckalm folge.
Der Weg schlängelt sich nun anfangs in vielen Kehren, später eher knieunfreundlich steil durch die Latschen nach unten. Durch die Sonne und die damit aufgestaute Hitze wird es schon mächtig warm. Weiter unten wird es dann im Wald etwas angenehmer, zumindest von der Temperatur her, der Weg bleibt steil. Kurz bevor der Weg auf die Straße trifft, führt ein Wegweiser nach rechts über den Bärenwaldweg zurück direkt zum Ausgangspunkt.

Panoramabild vom Guffert
Rofan - Karwendel - Wetterstein und direkt davor der Unnütz

Panoramablick vom Guffert

Charakter / Schwierigkeit:  
Diese Tour ist technisch nicht besonders schwierig, nur Ausdauer und Trittsicherheit sollten vorhanden sein.

  Beste Jahreszeit:
ende Mai bis Ende Oktober 

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