ca. 5 Std.
Tourenbeschreibung:
Bei schönstem Wetter geht es um 9.30 los in Richtung
Guffert-Bärenwaldweg. Der Weg schlängelt sich, mal
mehr mal weniger steil, erst durch waldiges Gelände,
dann, nach einigen kleinen Geröllfeldern, durch dichte
Latschen nach oben. Zum Glück weht immer ein leichter
Wind, sodass die Hitze sich nicht so stauen kann. Zwischendurch
kann man immer wieder tolle Blicke auf die umliegenden Berge
erhaschen.
Den Gipfel des Guffert kann man erst sehr spät erkennen,
wird er doch vorerst von dem davor liegenden Buckel verdeckt.
Von den Latschen geht es nun in felsiges Gelände über.
An einer Gabelung geht es weiter in Richtung Gipfel (rechts
würde man in ca. 15 Min zur Schmidt-Quelle gelangen).
Der Anstieg zur Guffert-Spitze zieht noch einmal kräftig
an. Direkt unterhalb des Gipfels befinden sich einige Sicherungsseile,
die allerdings für Geübte eher überflüssig
sind. Außerdem finde ich sie nicht besonders vertrauenserweckend.
Trotz des Wochentages herrscht hier oben reger Betrieb, sodass
die Gipfelrast doch nicht ganz so ausgiebig ausfällt.
Schnell ein paar herrliche Rundumblicke auf Unnütz, Karwendel,
Wetterstein, Kaiser, Blauberge, Mangfallgebirge etc. genossen,
und schon geht's wieder abwärts.
Als Abstiegsweg wähle ich die Variante über die
Luxeckalm. An der Gabelung unterhalb des Gipfelaufbaus folge
ich also dem Weg Richtung Schmidt-Quelle/Steinberg über
Luxeck. Nach der Quelle erwartet mich ein leichter Gegenanstieg
zum Guffertstein. Der Weg ist nur noch ein sehr schmaler Pfad.
Hier oben gibt es auch noch die Möglichkeit, die Tour
über Issalm bzw. Untere Bergalm mit einer langen Umrundung
des Massivs zu beenden. Dies ist mir aber eindeutig zu lang,
weshalb ich dem Weg nach Süden vorbei an der verfallenen
Luxeckalm folge.
Der Weg schlängelt sich nun anfangs in vielen Kehren,
später eher knieunfreundlich steil durch die Latschen
nach unten. Durch die Sonne und die damit aufgestaute Hitze
wird es schon mächtig warm. Weiter unten wird es dann
im Wald etwas angenehmer, zumindest von der Temperatur her,
der Weg bleibt steil. Kurz bevor der Weg auf die Straße
trifft, führt ein Wegweiser nach rechts über den
Bärenwaldweg zurück direkt zum Ausgangspunkt.
Panoramabild vom Guffert
Rofan - Karwendel - Wetterstein und direkt davor der Unnütz
Charakter / Schwierigkeit:
Diese Tour ist technisch nicht besonders
schwierig, nur Ausdauer und Trittsicherheit sollten vorhanden
sein.