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Hirschberghaus

(1480m) 04.03.2007
Das Hirschberghaus ist ein sehr beliebtes Ziel. Es ist nahezu das ganze Jahr gut zu erreichen und geöffnet. Die große Terrasse lädt zum Verweilen und Sonnenbaden ein.
In "normalen" Jahren hat es Anfang März jedoch wesentlich mehr Schnee hier oben als in diesem Jahr und so wird aus einer Tour zur Winterzeit eine normale Bergtour mit ein paar vereisten Stellen.

Hirschberg und Hirschberghaus
Hirschberg und Hirschberghaus

 

Ausgangspunkt: 
Parkplatz in Scharling
(gebührenpflichtig oder an der Straße parken)

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Routenverlauf:
Parkplatz in Scharling - Bolzeck - Schuppen der Materialseilbahn des Hirschberghauses - Kratzer - Hirschberghaus - Schuppen der Materialseilbahn - Bolzeck - Scharling

ca. 5 ½ Std.
Tourenbeschreibung:
Los geht es am Parkplatz direkt hinter dem Ortsschild Scharling (von Tegernsee kommend). Zunächst gehen wir nach Westen durch den Ort Richtung Wald. Nach den letzen Häusern steigt der Forstweg mäßig an und wird nach etwa 20 Minuten und einigen weiten Kehren wieder flacher. In mehreren Kehren führt uns der Weg hinauf zum Bolzeck und von dort weiter zum Schuppen der Materialseilbahn. Auf etwa 1200 m kann man nach links etwas steiler über einen schmalen Bergpfad bist zum Schuppen aufsteigen und so ein paar Minuten gegenüber dem Aufstieg entlang des Forstweges einsparen. Vom Schuppen der Materialbahn führt ein gut zu erkennender Pfad steiler bergan. Diesem folgen wir, halten uns an der Verzweigung links und gehen in teils steilen Kehren hinauf auf den Kratzer. Dieser Abschnitt ist für den etwas geübten Bergwanderer kein Problem. Etwas Trittsicherheit kann hier nicht schaden und lässt einem mehr Spaß an der Tour. Bevor wir oben auf dem Kratzer stehen, müssen wir noch ein paar Male kräftig zu packen, da doch die eine oder andere Stelle noch ordentlich vereist ist und man wenige Möglichkeiten hat sich festzuhalten. Doch dann ist es geschafft und das Kreuz zeigt uns, dass wir den für heute höchsten Punkt erreicht haben. Nun gehen wir über die breite Almwiese hinab zum Hirschberghaus, wo wir uns auf der Terrasse in wärmender Märzsonne die Knödlsuppn so richtig schmecken lassen.
Immer mehr Bergwanderer drücken herauf und bevor es richtig voll wird, ergreifen wir die Flucht. Im Abstieg nehmen wir den "Sommerweg" und gelangen so wieder auf den Weg vom Vormittag. Diesem folgen wir dann wieder zurück zum Ausgangspunkt der Tour.
Wer gerne alleine in den Bergen unterwegs ist, sollte solche Berge und Hütten meiden oder muss sehr früh losgehen. Da diese schönen und unschwierigen Bergziele eine geradezu magische Anziehungskraft haben, ist man hier nie allein unterwegs!

Charakter / Schwierigkeit: 
- mässig schwere Bergwanderung
- Trittsicherheit ist Stellenweise hilfreich

Ausrüstung: 
- normale Bergwanderausrüstung

Beste Jahreszeit:
fast das ganze Jahr über möglich

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