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Ammergauer Hochplatte

(2082 m) 16.06.2013
Über die Ammergauer Hochplatte führt eine lohnenswerte Rundtour mit tollen Ausblicken. Das spannende an dieser Tour ist die kleine, versicherte Kraxelei auf dem Gipfelgrad und der beeindruckende Rundblick auf die Ammergauer Alpen sowie Teile der Allgäuer Alpen, Lechtaler Alpen, Wettersteingebirge und der Bayerischen Voralpen. Auf unserer Runde steigen wir übers Weitapljoch auf und über den Westgrat und das Fensterl wieder ab. Trittsichere und schwindelfreie werden auf dieser Runde ihren Spaß finden.

Die Hochplatte vom Weitalpjoch
Gipfel Hochplatte vom Weitalpjoch gesehen

 

Ausgangspunkt: 
Parkplatz an der Ammerwaldalm (ca.1090 m)

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Routenverlauf: 
Parkplatz - Roggenbachtal - Roggentalgraben - Weitalpjoch - Gamsangerl - Ammergauer Hochplatte - Fensterl - Roggental - Parkplatz

ca. 4 ½ Std. 
Tourenbeschreibung:
Zum Start der Tour geht es links neben der Ammerwaldalm auf dem Forstweg geradewegs in den Wald hinein. An der Wegverzweigung halten wir uns rechts und folgen dem Wegweiser in Richtung Hochplatte/Weitalpjoch. Die Orientierung ist einfach, man muss lediglich der Beschilderung ins Roggental hinein folgen. Bald wird der Weg zum Steig und wir queren den Bach über ein Brücklein (zwei Baumstämmen mit Geländer). Entlang des Roggentalbachs steigen wir weiter in nördliche Richtung auf und kommen dabei an einigen Kaskaden und Gumpen vorbei. Einige kleinere Bäche schießen von den steilen Hängen herab und kreuzen unseren Weg. Nach etwa einer Stunde Gehzeit kommt man an eine Wegverzweigung, hier folgen wir dem Pfad hinauf zum Weitalpjoch, dort treffen wir auf den Weg, der die Wanderer von Norden (Kenzehütte) heraufbringt. Weiter geht es nun leicht abwärts um einen Kopf herum und hinauf zu den Karrenfeldern. Hier beginnt nun der Anstieg über den Grat. Die ausgesetzteste Stelle ist mit einem Drahtseilgeländer versichert. Der Weiterweg führt uns an einer Wiesenmulde, dem Gamsangerl, vorbei und danach direkt weiter hinauf auf den Gipfel.
Nun nehmen wir die umliegenden Gipfel als perfekte Kulisse für unsere verdiente Brotzeit. Nach allen Seiten hat man eine phantastische Aussicht und kann dabei viele Gipfel der Bayrischen Voralpen bestaunen.
Für den Abstieg wählen wir den schwierigeren Weg weiter über den Westgrat und hinab zum Fensterl. An den schwierigsten Stellen ist der Steig gut durch Drahtseile versichert. Am Fensterl angekommen lassen wir dieses rechts liegen und folgen dem beschilderten Steig in Richtung Südosten hinüber zur Scharte zwischen Hochplatte und Hochblasse. Wir schlüpfen durch die Scharte und wandern das breite Kar hinunter ins Roggental. An der Weggabelung treffen wir wieder auf den Aufstiegsweg und folgen diesem durch das Roggental zurück zum Ausgangspunkt bei der Ammerwaldalm. Eine schöne sowie abwechslungsreiche Bergtour geht zu Ende.

Im Abstieg ein Blick zurück
Die Hochplatte

zum Höhenprofil

Charakter / Schwierigkeit: 
- mittelschwere Bergtour
- Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich
vor allem für den Abstieg übers Fensterl
- kurze Klettersteigstellen am Gipfelgrat

Ausrüstung: 
- normale Bergwanderausrüstung
-ggf. Klettersteigausrüstung

Beste Jahreszeit:
Mitte Mai bis Ende Oktober

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