Sackstich
Einfach zu knoten, zieht sich aber nach Belastung fest zu und
ist dann oft nur schwer zu lösen. Anwendung: Anseilen,
Seilverbindung, Befestigungen, ...
Achterknoten



Der gesteckte Achterknoten wird von allen Berg- und Rettungsorganisationen gelehrt und als Basisanseilknoten empfohlen, wodurch er heutzutage der am häufigsten genutzte Standardknoten zum Anseilen ist. Er lässt sich leicht erlernen, ist gut optisch kontrollierbar und lässt sich auch nach Belastung wieder gut lösen.
Der Achterknoten hat im wesentlichen zwei Nachteile: nach starker Belastung ist er häufig schwer zu lösen und nach dem Ausbinden verbleibt ein Restknoten (ein Achtknoten), der sich beim Seilabziehen verklemmen kann, wenn vergessen wird, ihn zu lösen
Doppelter Bulinknoten

Das Seilende durch die Anseilschlaufe ziehen dabei sollte das Ende etwa 80 cm lang sein. |
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Vor der Einbindeschlaufe wird einen lockere Schleifknoten gelegt. |

Das Seilende nun ganz durch durch die Schlaufe des Schleifknotens ziehen. |
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Nun am langen Seilende ziehen und den Schleifen-knoten rückgängig machen (Der Knoten "schlägt um"). Man hat nun einen Einfache Bulinknoten. |

Das verbliebene Seilende noch einmal durch die Anseilschlaufe zu führen und den Bulinknoten gegenläufig parallel zurück zu verfolgen (So wie das Seil aus dem Knoten kommt, schieben wir es auch wieder hinein). |
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Nun noch festziehen und fertig ist der Doppelte Bulin. |
Der doppelte Bulinknoten gilt als sicherer Knoten für das Anseilen, der sich auch nach starken Belastungen (durch einen Sturz) gut lösen lässt. In dieser Hinsicht ist er den anderen Knoten überlegen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass er beim Ausbinden keinen Restknoten hinterlässt.
Nachteil ist das optische Erscheinungsbild, das die visuelle Endkontrolle durch den Kletterer und seinen Partner erschwert. Der Bulinknoten eignet sich daher vor allem für fortgeschrittene Kletterer.
Halbmastwurf

Die wichtigste Sicherungsform. Universell anwendbar, mit Einschränkungen
im Notfall auch zum Abseilen geeignet. Die Seile sollten parallel
geführt werden um das Krangeln zu minimieren. Das Seil
sollte nicht über den Verschluß des Karabiners laufen.
Vorsicht bei Twistlock - ungewolltes öffnen möglich!!.
Mastwurf
Ideal, wenn etwas festgebunden werden muß. Die Position
lässt sich leicht verändern ohne den Knoten lösen
zu müssen. Nach Belastung ist er leicht zu lösen.
Ideal als Standplatzknoten.
Prusikknoten

Leicht zu verschieben und blockiert bei Belastung. Als Rücklaufsperre
oder zusätzliche Sicherung (Spaltenbergung, Abseilen, etc.)
- - - Der Durchmesser der Prusikschnur sollte etwa die Hälfte
des Seildurchmessers betragen. Bei zu geringer Klemmwirkung
weitere Umschlingungen aufbringen.
Spaltenbergung mit der "Losen Rolle"

Bild anklicken für die Vergrößerung
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Ablauf für den Aufbau einer Losen Rolle, um einen Gestürzten aus einer Gletscherspalte zu bergen. Dies geht nur, wenn der Gestürzte bei Bewusstsein ist und die zu Ihm abzulassende Sicherung selber einhängen kann.
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Zunächst gilt es den Sturz zu halten und einen T-Anker (z. B. mit einen Eispickel oder einem Schneeschuh) herzustellen.
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Die Last des Gestürzten wird dann auf den T-Anker mittels Prusik übertragen und zusätzlich sichert man das Seil mit einem Mastwurf.
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Eine lange Prusikschlinke "halbieren" und als Selbstsicherung in das Restseil knüpfen (Mittels Achter an sich selbst und Prusikknoten in das Seil).
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Das doppelt genommene Restseil wird mit einem Schraubkarabiner (wenn vorhanden zusammen mit einer kleinen Rolle) zum Gestürzten abgelassen. Der Gestürzte muss nun den Karabiner bei sich einhängen und verschließen.
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Nun das andere Ende der langen Prusik als Rücklaufsperre in das Zugseil knüpfen, dann kann der Gestürzte heraufgezogen werden.
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Partner: Bergzeit, der Bergsport Ausrüster