Kramerspitz (1985m) August 2002
 

 

Die Kramerspitze bietet sich zu Saisonbeginn für eine der ersten Bergwanderungen hervorragend an. Eine nicht allzu schwere Tour, die aber durchaus auch schweißtreibend sein kann.
Die Kramerpitze vom Höllental aus gesehen

 
Ausgangspunkt: 
Parkplatz neben dem Friedhof in Garmisch (708m),
neben der alten US-Kaserne.

 

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ca. 8 Std. 
Tourenbeschreibung:
Vom Parkplatz aus geht ein Fußweg zum Kramer Plateauweg. Diesem folgen wir bis zur Abzweigung St. Martin Hütte. Nach kurzem Anstieg zur St. Martin Hütte geht es über einen kleinen Bergpfad teils steil bergan in Richtung Verzweigung Königstand/Kramerspitz. Bei schönem Wetter hat man immer wieder einen tollen Blick auf das Wetterstein Gebirge. Nach ca. 35 Minuten erreicht man die Aussichtskanzel (Felskanzel, auf etwa 1300m), die ca. 4 m über den Abgrund ragt. Wer schwindelfrei ist, hat von hier einen tollen Blick über Garmisch-Partenkirchen und das gesamte Wettersteingebirge.
Weiter geht es links an der „Schwarzen Wand“ weiter aufwärts bis auf etwa 1450 m. Dort halten wir uns an der Verzweigung links und folgen dem steilen Bergpfad hinauf auf etwa 1800 m. Hier geht es dann weiter entlang des Bergrückens auf gut erkennbarem Pfad (Kramersteig) nach Westen, hinüber zur Kramerspitze. Oben angekommen gibt’s natürlich eine ordentliche Brotzeit, schließlich wollen wir nicht wieder alles mit ins Tal tragen ;-). 
Vom Gipfel aus geht es in westl. Richtung hinunter zur Stepbergalm. Hier hat man zwei Wege für den Abstieg nach Garmisch zur Auswahl. Wir folgen lange und fast etwas zermürbend dem Bergpfad (Weg 259) hinab, bis wir wieder auf den breiten "Touristenweg" kommen, halten uns dann links und marschieren zurück zum Ausgangspunkt am Friedhof.
Die alternative Route führt über den Weg 261 (Steig über Gelbes Gwend), der am Ende auch in den Kramer Plateauweg mündet. Diese Variante ist ein wenig länger.
Insgesamt eine schöne, unschwierige und mäßig stark frequentierte Tour.

 
 Charakter / Schwierigkeit:  
- einfacher Bergtour 
- im unteren Teil Fußweg, weiter oben alpine Wanderwege und leichte Steige 
- viel Gehgelände  
- Orientierung ist problemlos

Ausrüstung: 
normale Wanderausrüstung

Beste Jahreszeit: Ende Mai bis Oktober 

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