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Piovere - Muslone - Monte Roccetta- Piovere

(979 m) 08.04.2007
Eine herrliche Wanderung auf der Westseite des Gardasees. Über einen Saumpfad führt der Weg von Piovere mitten durch einen Olivenhain hinüber nach Muslone, immer mit herrlichem Blick auf den See.

Auf dem Weg von Piovere nach Muslone
führt der Weg durch Olivenhaine

Wanderung mit schöner Aussichr auf den Gardasee

 
Ausgangspunkt:
Piovere (417 m)
von Limone kommend von der Küstenstraße scharf rechts abbiegen und der Straße nach Tingnale / Oldesio folgen bis zum Abzweig nach Piovere
Parkplatz am Dorfanfang

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Routenverlauf: (geplant)
Parkplatz - Dorfmitte - Muslone - Monte Roccetta - Buldis - Parkplatz Piovere

ca. 3 ½ Std.
Tourenbeschreibung:

Vom Parkplatz gleich am Ortseingang von Piovere gehen wir auf der Via Alesio in Richtung Kirche und folgen
dann dem Hinweisschild nach Muslone. Steil geht es durch das schöne Dörfchen Piovere zunächst ein paar Meter aufwärts, bevor es bei der Kirche dann gleich wieder über einen alten holprigen Karrenweg hinab geht. Eine Markierung weist uns den Weg über einen Saumpfad durch Olivenbäume weiter in Richtung Muslone.
Fast eben zieht der Weg dahin, und man kann die herrliche Aussicht (auch wenn es gardaseetypisch diesig ist) so richtig genießen. Die Sonne brennt vom Himmel - es ist einfach toll. Wir kommen zügig voran und erreichen schon nach einer guten ½ Stunde einen Graben (Val della Piazza), von wo der Weg das erste Mal etwas steiler ansteigt. Tobias trödelte ein wenig hinterher (Gucken, Fotos etc.), sodass sich unsere kleine Gruppe ziemlich weit auseinandergezogen hat, was in diesem Gelände eigentlich kein Problem ist. An der Oberen Kehre angekommen hören wir Tobias quer über den Graben um Hilfe rufen. Also, kehrt Marsch und nachsehen, was passiert ist. Ihm geht es blendend, doch vor wenigen Minuten passierten wir ein Pärchen Wanderer (Margarete und Hans), das sich am Wegrand niedergelassen hatten (dachten wir). In Wahrheit war Hans eben erst umgeknickt und konnte nicht mehr weiter gehen. Der Fuß wurde dicker und dicker - da half auch eine enge Bandage nicht... die musste später dann genau deshalb auch wieder aufgewickelt werden....Da die Beiden ja irgendwie auch wieder nach Hause mussten, versuchten wir es zunächst mit einseitigem Abstützen, dann hängten wir uns Hans um die Schultern - schwierig, wenn die Träger unterschiedlich groß sind. Teilweise nahmen wir ihn huckepack. Sah komisch aus, ging aber ein wenig schneller voran. Doch dann kam ein rettender Engel auf einem Mountainbike daher (der allerdings noch nichts von seinem Glück ahnte...). Auf Nachfrage (auch am Gardasee kann es von Vorteil sein, wenn zumindest einer der italienieschen Sprache mächtig ist) gab er uns bereitwillig sein Fahrrad für den Krankentransport. Hans guckte skeptisch - Spinnen die?!? - auf den kleinen Sattel ?!? - na, hoffentlich geht da nicht noch mehr kaputt. So begann die "lustige" Fahrt nach Piovere. Einen kleinen Eindruck vom Spaß, den wir und Hans (eher weniger) hatten, sieht man in der Bildergalerie.

Nach einer guten Stunde sitzen wir im Zentrum von Piovere, und eine nicht ganz normale Wanderung geht zu Ende. Vielleicht kommen wir im nächsten Jahr wieder, um dann die kleine Tour in voller Länge zu gehen.

Von Margarete habe wir erfahren, dass der Fuß gebrochen ist. Mittlerweile sollte der Fuß aber trotz oder gerade wegen einiger Drähte wieder heil sein. Wir wünschen ihm noch viele spannende Bergtouren! (Vielen Dank auch noch für Eure Bilder von der Aktion!)

Charakter / Schwierigkeit:  
- einfache Wanderung

Ausrüstung
Wanderausrüsrung
ggf. Wanderstöcke

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