ca.
5 Std. :
Tourenbeschreibung
Start ist am gebührenpflichtigen Parkplatz am Spitzingseesattel.
Wir folgen der Beschilderung auf breitem Wirtschaftsweg
(Trautweinweg) hinauf in Richtung Obere Firstalm. Etwa 5
Minuten vor Erreichen der Alm zweigt ein kleiner Pfad nach
rechts ab, bei Schnee ist dieser meist nur zu erahnen bzw.
an den Trampelspuren der Vorgänger zu erkennen. Diesem
folgen wir und stehen bald mitten auf der Skipiste. Einige
markierte Felsbrocken lugen aus dem Schnee, und so kann
man den ungefähren Verlauf des Sommerweges einigermaßen
gut erkennen. Durch den verharschten Schnee stapfen wir
im Zickzack bis ans Ende des Skilifts. Von hier könnte
man wunderbar in die Runde schauen. Da im Tal allerdings
der Dunst sitzt, können wir nur die ungefähre
Richtung des Schliersees ausmachen. Vom Ende der Bahn sind
es noch etwa 25 Minuten bis zum Gipfel.
Zunächst steigen wir ein kurzes Stück hinab in
den Sattel. Der schmale Steig ist durch einige wenige Drahtseile
versichert. An einigen Stellen kann es durch festgetretenen
Schnee bzw. Eis etwas rutschig werden. Aus dem Sattel geht
es dann mäßig steil aufwärts, und nach knapp
2 Stunden Gesamtgehzeit stehen wir auf dem Gipfel. Richtung
Norden schauen wir über den unter uns wabernden Dunst
in Richtung Osten-Süden-Westen auf das gesamte Alpenpanorama.
In der Ferne ist sogar die Zugspitze sehr gut zu erkennen.
Die Blauberge und der dahinter liegende Guffert sowie das
Rofangebirge sind zum Greifen nahe.
Es weht ein leichter, aber sehr kalter Wind, den man in
der Sonne jedoch nicht wirklich spürt, so dass unsere
Mittagspause trotz leichten Minusgraden richtig gemütlich
ist. Nach einer guten Stunde steigen wir auf dem Aufstiegsweg
hinab zur Oberen Firstalm. Der Abstieg über die Skipiste
bringt richtig Spaß. Man kan auf dem verharschten
Schnee hervoragend auf dem Hosenboden abfahren. Schnell
ist man an der Alm und kann auf der Südseite der Alm
prima in der Sonne sitzen und sich wärmen. Da in den
Tälern seit Tagen nur der Dunst hängt, strömen
die Menschenmassen ab dem frühen Nachmittag auf die
Alm.
Für € 3,00 kann man sich einen Schlitten ausleihen,
den man Ende des Weges einfach abstellt. Da die Rodelbahn
jedoch größtenteils vereist ist, gehen wir zu
Fuß hinab. Nach etwa 45 Minuten tauchen wir wieder
in die Dunstschicht ein und erreichen nach weiteren 15 Minuten
unseren Ausgangspunk. Über den Pass treibt der leichte
Wind die Nebel- und Wolkenschwaden. Die Sicht liegt etwa
bei 50-60 m. Schöner war es da schon auf dem Berg!
Der Neid aller in der Stadt gebliebenen war uns außerdem
sicher!