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Brecherspitze

(1683 m ) 05.12.2004
Der Schliersee ist umrahmt von einigen nicht sehr späktakulären, aber dennoch sehr schönen Voralpenbergen. Neben Rotwand, Bodenschneid, Jägerkamp und Stümpfling zählt auch die Brecherspitze mit zu den beliebtesten Bergen. Wobei die Brercherspitze nicht so überlaufen ist wie die zuvor genannten Gipfel, da diese einfacher zu erklimmen sind.
Mit dieser Tour starten wir in die Wintersaison 2004/2005 bei 25-30 cm Schnee.
Die Brecherspitze - Gipfelgrat
Brecherspitze
 

Ausgangspunkt: 
Parkplatz am Spitzingseesattel (gebührenpflichtig)

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Routenverlauf: 
Parkplatz - Freudenreichsattel - Abzweig hinüber zur Piste - Gipfelgrat - Brecherspitze - Gipfelgrat - Obere Firstalm - Parkplatz

ca. 5 Std. :
Tourenbeschreibung

Start ist am gebührenpflichtigen Parkplatz am Spitzingseesattel. Wir folgen der Beschilderung auf breitem Wirtschaftsweg (Trautweinweg) hinauf in Richtung Obere Firstalm. Etwa 5 Minuten vor Erreichen der Alm zweigt ein kleiner Pfad nach rechts ab, bei Schnee ist dieser meist nur zu erahnen bzw. an den Trampelspuren der Vorgänger zu erkennen. Diesem folgen wir und stehen bald mitten auf der Skipiste. Einige markierte Felsbrocken lugen aus dem Schnee, und so kann man den ungefähren Verlauf des Sommerweges einigermaßen gut erkennen. Durch den verharschten Schnee stapfen wir im Zickzack bis ans Ende des Skilifts. Von hier könnte man wunderbar in die Runde schauen. Da im Tal allerdings der Dunst sitzt, können wir nur die ungefähre Richtung des Schliersees ausmachen. Vom Ende der Bahn sind es noch etwa 25 Minuten bis zum Gipfel.
Zunächst steigen wir ein kurzes Stück hinab in den Sattel. Der schmale Steig ist durch einige wenige Drahtseile versichert. An einigen Stellen kann es durch festgetretenen Schnee bzw. Eis etwas rutschig werden. Aus dem Sattel geht es dann mäßig steil aufwärts, und nach knapp 2 Stunden Gesamtgehzeit stehen wir auf dem Gipfel. Richtung Norden schauen wir über den unter uns wabernden Dunst in Richtung Osten-Süden-Westen auf das gesamte Alpenpanorama. In der Ferne ist sogar die Zugspitze sehr gut zu erkennen. Die Blauberge und der dahinter liegende Guffert sowie das Rofangebirge sind zum Greifen nahe.
Es weht ein leichter, aber sehr kalter Wind, den man in der Sonne jedoch nicht wirklich spürt, so dass unsere Mittagspause trotz leichten Minusgraden richtig gemütlich ist. Nach einer guten Stunde steigen wir auf dem Aufstiegsweg hinab zur Oberen Firstalm. Der Abstieg über die Skipiste bringt richtig Spaß. Man kan auf dem verharschten Schnee hervoragend auf dem Hosenboden abfahren. Schnell ist man an der Alm und kann auf der Südseite der Alm prima in der Sonne sitzen und sich wärmen. Da in den Tälern seit Tagen nur der Dunst hängt, strömen die Menschenmassen ab dem frühen Nachmittag auf die Alm.
Für € 3,00 kann man sich einen Schlitten ausleihen, den man Ende des Weges einfach abstellt. Da die Rodelbahn jedoch größtenteils vereist ist, gehen wir zu Fuß hinab. Nach etwa 45 Minuten tauchen wir wieder in die Dunstschicht ein und erreichen nach weiteren 15 Minuten unseren Ausgangspunk. Über den Pass treibt der leichte Wind die Nebel- und Wolkenschwaden. Die Sicht liegt etwa bei 50-60 m. Schöner war es da schon auf dem Berg! Der Neid aller in der Stadt gebliebenen war uns außerdem sicher!

Charakter / Schwierigkeit: 
 - einfache bis mittlschwere Winterwanderung
- für den Gipfel Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
- Grat hinüber zum Gipfelaufschwung z.T. Drahtseilversichert
-bei Schnee und Vereisung sind Grödel oder Steigeisen sehr hilfreich

Ausrüstung: 
- normale Wanderausrüstung
- ggf. Grödel oder Steigeisen

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