Hochries

(1567 m) 06.02.2011 Winterwanderung
Eine schöne Winterwandertung führt auf die 1567 m hohe Hochries am am Nordwestrand der Chiemgauer Alpen. Als Rosenheimer „Hausberg“ ist die Hochries bei Wanderern, Skitouristen und Schneeschugängern sehr beliebt. Im Sommer trifft man hier oft auf Gleitschirm- und Drachenflieger. Nicht zu übersehen sind die Sendeanlagen der Deutschen Telekom.
Wer es ganz bequem mag, kann sich mit dem Sessellift und der Gondelbahn hinauf fahren lassen.
Blick von der Hochries auf das Kaisergebirge
Blick von der Hochries auf das Kaisergebirge
 
Ausgangspunkt: 
Parkplatz am Sessellift in Grainbach
Gde. Samerberg, ca. 708 m
(gebührenpflichtig € 2,00)
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Routenverlauf:
Parkplatz - Oberwanger Alm - Grainbacher Rieder - Käseralm - Schusterwand - Hochries - Seitenalm - Moserboden - Moserbodenalm - Oberwanger Alm - Parkplatz

ca. 4 ½ -5 Std.
Tourenbeschreibung
:
Los geht es um kurz vor 9 Uhr am Parkplatz der Liftstation in Grainbach. Zunächst führt die Straße hinauf in Richtung Süden auf den Grainbacher Rieder. Die Tage zuvor war es recht warm, der Schnee ist bereits stark zusammengeschmolzen, und entsprechend eisig sind die ersten Meter auf dem Sträßlein. Bei Erreichen des Waldrandes auf etwa 820 m biegen wir links ab und folgen dem rechten Buckel entlang eines kleinen Bachgrabens hinauf zur Oberwangeralm. An dieser vorbei und wieder kurz entlang der Straße zur Käseralm. Diese lassen wir rechts liegen und folgen dem Weg über eine freie Fläche hinein in den steil ansteigenden Wald. Es zieht immer steiler bergan, und schon bald passieren wir einen Wasserbehälter, der sich rechts der Schusterwand befindet. An der kurz darauf folgenden Verzweigung halten wir uns links und steigen weiter steil durch Kurzenberg hindurch hinauf (Der rechte Pfad ist deutlich flacher und führt an der Ebersbergeralm vorbei).
Nach dem steilen Stück stehen wir bald am südlichen Ende der Riesenalm. Ab hier geht es nun wieder deutlich flacher über den breiten Rücken hinauf in Richtung Gipfel. Bei herrlichem Wetter erreichen wir diesen nach etwa 2 ¼ Stunden und genießen eine ausgiebige Brotzeit an der Hochrieshütte. Noch ist die Hütte und damit auch der Gipfel nicht gut besucht, was sich aber ab etwa 12 Uhr sehr schnell ändert. Auf diesen Gipfel mit seiner tollen Aussicht auf die Chiemgauer Alpen und Teile des Kaisergebirges kommen nicht nur Wanderer, Skitouristen und Schneeschugeher, sondern eben auch sehr viele Seilbahntouristen.
Nachdem es uns dann doch zu voll wird, packen wir zusammen und machen uns an den Abstieg. Zunächst geht es vorbei am Kreuz in Richtung Süden hinab in den Sattel zwischen Hochries und Karkopf. Bei der beschilderten Verzweigung halten wir uns dann rechts und folgen dem Pfad mäßig steil hinab. Der Weg führt uns aus dem Wäldchen hinaus unter einer Felswand hindurch auf eine steile freie Almfläche. Es geht vorbei an der Seitenalm und weiter hinunter ins Tal und den Moserboden mit der Moseralm. Hier folgen wir dem Fahrweg hinüber zur Talstation der Gondelbahn und treffen dort auch wieder auf unseren Aufstiegsweg. Diesem folgen wir nun weiter und erreichen nach insgesamt 5 ¼ Stunden den Parkplatz, wo wir eine sehr schöne Winterwanderung beenden.

Blick kurz unterhalb des Gipfels nach Osten
Blick vom Hochries

zum Höhenprofil

Schwierigkeit
- mittelschwere bis schwere Winterwanderung

Ausrüstung:
- normale Wanderausrüstung
- Teleskopstöcke
- ggf. Grödel

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