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Simetsberg

(1836 m) 26.12.05 / 26.12.06 / 08.01.12
Eine nicht allzu schwierige und vor allem lawinensichere Schneeschuhtour oberhalb des Walchensees, die Skitouristen gerne als "ihren" Hausberg beanspruchen.
So dann das Wetter mitspielt und die Sicht freigibt, muss der Simetsberg ein herrlicher Aussichtsberg sein.
Im Aufstieg zum Simentsberg
Aufstieg Simentsberg kurz unterhalb der Simentsbergdiensthütte
 
Ausgangspunkt: 
Parkplatz in Einsiedl - Walchensee ca. 815m
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Routenverlauf:
Parkplatz - Simentsbergstraße - Diensthütte - Simentsberg - Diensthütte - Simentsbergstraße - Parkplatz

ca. 6 ½ Std.
Tourenbeschreibung:
Auf dem tief verschneiten Parkplatz in Einsiedl starten wir zu unserer heutigen Schneeschuhtour. Zunächst queren wir die Bundesstraße und folgen bei Schneetreiben dem Fahrweg durch den Werkhof vorbei am Steinbruch bis zu einer Kreuzung. Hier legen wir nun endlich, da der Weg gut geräumt war, die Schneeschuhe an und biegen rechts auf den leicht ansteigenden Weg ein. An der nächsten Verzweigung (ca. 910m) halten wir uns links, verlassen den Weg auf etwa 1100 m und folgen dem beschilderten (durch die Spuren der Vorausgegangenen gut zu erkennen) Pfad. Nun steigt der Weg spürbar steiler aufwärts. Auf etwa 1220 m queren wir einen kleinen Weg und steigen in großen Serpentinen weiter in westl. Richtung auf. Nach einem Kahlschlag geht es dem Pfad folgend, oder vielmehr dem was man davon erkennen kann, weiter. Auf ca. 1500 m erreicht man dann die Lichtung unterhalb der Simetsberg Diensthütte, sie führt steil nach oben und treibt einem entsprechend den Schweiß auf die Stirn. Von Nordwesten bläst uns ein kalter unangenehmer Wind entgegen. Von der Hütte aus hält man sich weiter westwärts, bis man den Gipfel in nördlicher Richtung vor sich hat. Nun geht es steil die letzten 140 Hm aufwärts. Der eiskalte und heftige Wind lässt uns nur kurz einen heißen Tee trinken, bevor wir uns nach wenigen Minuten Gipfelaufenthalt wieder an den Abstieg (hier folgen wir grob unserer Aufstiegsspur) zur Diensthütte machen. Das ist mangels fehlender Aussicht auch nicht all zu schade. Nach etwa 20 Minuten erreichen wir die kleine Hütte und pausieren auf der windgeschützten Veranda. Doch auch hier wird es nicht richtig gemütlich, zumal es nun auch noch heftig schneit. Wir warten ein wenig, bis der Schneefall nachlässt und gehen dann, teilweise von heftigen Schneeschauern begleitet, entlang der Aufstiegsroute zurück zu unserem Ausgangspunkt.

Der Simetsberg soll eine toller Aussichtsberg sein, doch leider konnten wir davon nichts feststellen. Zeitweiliger heftiger Schneefall und die tiefhängenden Wolken versperrten uns die Sicht auf die umliegenden Berge. Aber auch so war es eine schöne Schneeschuhtour, die es sich lohnt bei guter Sicht nochmals anzugehen (wir hatten leider auch das zweite Mal keine Sicht...:( ).

Gesamtgehzeit:
- ca. 6 ½ Std. (Aufstieg ca. 3,5 Std.)

Schwierigkeit
- mittelschwere Schneeschuhwanderung

Ausrüstung:
- komplette Lawinenausrüstung
- Schneeschuhe
- Teleskopstöcke

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