ca. 6 ½ Std.
Tourenbeschreibung:
Auf dem tief verschneiten Parkplatz in Einsiedl starten wir
zu unserer heutigen Schneeschuhtour. Zunächst queren
wir die Bundesstraße und folgen bei Schneetreiben dem
Fahrweg durch den Werkhof vorbei am Steinbruch bis zu einer
Kreuzung. Hier legen wir nun endlich, da der Weg gut geräumt
war, die Schneeschuhe an und biegen rechts auf den leicht
ansteigenden Weg ein. An der nächsten Verzweigung (ca.
910m) halten wir uns links, verlassen den Weg auf etwa 1100
m und folgen dem beschilderten (durch die Spuren der Vorausgegangenen
gut zu erkennen) Pfad. Nun steigt der Weg spürbar steiler
aufwärts. Auf etwa 1220 m queren wir einen kleinen Weg
und steigen in großen Serpentinen weiter in westl. Richtung
auf. Nach einem Kahlschlag geht es dem Pfad folgend, oder
vielmehr dem was man davon erkennen kann, weiter. Auf ca.
1500 m erreicht man dann die Lichtung unterhalb der Simetsberg
Diensthütte, sie führt steil nach oben und treibt
einem entsprechend den Schweiß auf die Stirn. Von Nordwesten
bläst uns ein kalter unangenehmer Wind entgegen. Von
der Hütte aus hält man sich weiter westwärts,
bis man den Gipfel in nördlicher Richtung vor sich hat.
Nun geht es steil die letzten 140 Hm aufwärts. Der eiskalte
und heftige Wind lässt uns nur kurz einen heißen
Tee trinken, bevor wir uns nach wenigen Minuten Gipfelaufenthalt
wieder an den Abstieg (hier folgen wir grob unserer Aufstiegsspur)
zur Diensthütte machen. Das ist mangels fehlender Aussicht
auch nicht all zu schade. Nach etwa 20 Minuten erreichen wir
die kleine Hütte und pausieren auf der windgeschützten
Veranda. Doch auch hier wird es nicht richtig gemütlich,
zumal es nun auch noch heftig schneit. Wir warten ein wenig,
bis der Schneefall nachlässt und gehen dann, teilweise
von heftigen Schneeschauern begleitet, entlang der Aufstiegsroute
zurück zu unserem Ausgangspunkt.
Der Simetsberg soll eine toller Aussichtsberg
sein, doch leider konnten wir davon nichts feststellen. Zeitweiliger
heftiger Schneefall und die tiefhängenden Wolken versperrten
uns die Sicht auf die umliegenden Berge. Aber auch so war
es eine schöne Schneeschuhtour, die es sich lohnt bei
guter Sicht nochmals anzugehen (wir hatten leider auch das
zweite Mal keine Sicht...:( ).
Gesamtgehzeit:
- ca. 6 ½ Std. (Aufstieg ca. 3,5 Std.)
Schwierigkeit:
- mittelschwere Schneeschuhwanderung
Ausrüstung:
- komplette Lawinenausrüstung
- Schneeschuhe
- Teleskopstöcke