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Nodice / Cima di Lè-Nodic

(855 m) 31.03.2018
Eine kurzweilige einfache Wanderung mit einer kurzen kleinen Klettersteigeinlage (A) unternimmt, wer von Pregàsina auf den Cima Nodice marschiert. Über eine teils sehr steile Betonpiste und danach guten Bergpfad führt der Weg vorbei an Unterstandsresten und verfallenen Schützengräben aus dem 1. Weltkrieg auf den kleinen Gipfel Cima di Lè-Nodic. Auch kann man durch einen kleinen Stollen oder durch tiefe Gräben steigen. Unterwegs und am Gipfel genießt man eine tolle Aussicht auf den Gardasee, den Monte Baldo und das Rochettamassiv. Treppe am Cima di Lè-Nodic
Treppe am Cima di Lè-Nodic
Ausgangspunkt: 
Pregàsina
Parkplatz unterhalb der Chiesa di Pregàsina
am Ortsrand von Pregàsina
(ca. 520 m)
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Routenverlauf:
Parkplatz - Dos de Cala - Cima di Lè-Nodic - Passo di Le - Dos de Cala - Parkplatz

ca. 2 ½ Std.
Tourenbeschreibung

Nachdem der Regen nachgelassen hat, trauen wir uns nach draußen, steigen in unsere Bergschuhe und wandern zunächst um den kleinen Spielplatz herum hinauf zur Chiesa di Pregàsina. Dort links über den Schotterweg weiter aus dem Dorf hinaus und an der ersten Abzweigung nach rechts über eine steile Betonstraße (Beschilderung "Nodice" und "Bocca di Le") hinauf. An der nächsten Gabelung biegen wir rechts ab (geradeaus ist Privatgrund). Der Weg flacht ab und geht in eine Schotterpiste über, die später nur noch ein Pfad ist. Mäßig ansteigend wandern wir durch einen Wald, stapfen eine ausgewaschene Rinne hinauf, an deren Ende, mit einen tollen Ausblick auf den See und Pregàsina. Die Wolken hängen tief, einige so tief, das wir von oben draufgucken können. Aber es ist trocken! Weiter durch den Wald und an den folgenden Verzweigungen jeweils nach rechts weiter. Hier und da lassen sich bereits alte Unterstände im Gestrüpp erkennen. Sie fallen aber nur auf, weil das Grün an den zweigen noch nicht vorhanden ist, lediglich zarte Knospen beginnen zu sprießen.
Bei erreichen einer markanten Felsspalte ist der Einstieg in die Scala Santa, ein einfacher Klettersteig (A) markiert. Wir halten uns hier aber rechts und steigen zum Kriegerdenkmal an der Bocca di Le auf. Unterwegs steigt man an einigen Stollen und Kavernen, die von den Gebirgsjägern im Ersten Weltkrieg angelegt wurden vorbei. Aus der ein oder anderen Scharte hat man tolle Blicke auf den See bzw. ins Ledrotal und die gegenüber liegende Rochetta. Wir marschieren nun durch und auf alten Gräben und Stellungen entlang. Mit einer Stirnlampe kann man auch durch einen kurzen Stollen tapsen und am Ende des Geländes führt ein alter Schützengraben hinab in Richtung Passo/Bocca di Le. Kurz vor dem Bocca di Le ist noch ein großer Unterstand, der auch heute noch in irgendeiner Form Verwendung findet.
Vom Bocca di Le wandern wir nach Süden auf dem Aufstiegsweg zurück nach Pregàsina. Zurück am Ausgangspunkt an der Chiesa di Pregàsina biegen wir am Parkplatz rechts ab und wandern ein Stück die Straße (Privat) hinein. Doch das ist alles wirklich privat und abgeriegelt und man kann von hier leider keine Aussicht auf den See nehmen. Also zurück zum Auto und ein paar Kehren hinunter gefahren um unterhalb des Kleinen Gatshofs an der Straße eine zweite kleinen Aussichtstour auf zwei namenlose Gipfelchen zu starten. Über eine Wiese (von rechts kommt der Sentiero dei Contrabbandieri herauf) steigen wir durch ein Wäldchen in einen kleinen Sattel und wandern zunächst nach links weiter, bis zum Aussichtspunkt. Da wir ein Regattawochenende erwischt haben, wundert es nicht, das sich hier oben an den exponierten Stellen Beobachter mit leistungsstarken Fernrohren eingefunden haben. Na ja die Aussicht ist schon toll, aber das Wetter zieht erneut zu und so sausen wir noch schnell zu den beiden anderen Aussichtspunkten, bevor wir auf dem Aufstiegsweg diese kleine Runde beenden.
Heute hat es für insgesamt rund 2 ½ Stunden nicht geregnet und genau diese Zeit hatten wir für diese beiden kleinen Touren erwischt! Glück gehabt!

Monte Guil, Cima Nara, Cima al Bal, Bocca di Lé und Cima di Lè-Nodic
Monte Guil, Cima Nara,  Cima al Bal und Cima Nodice

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Charakter / Schwierigkeit:  
- einfache Wanderung
- etwas Trittsicherheit hilfreich

Ausrüstung: 
- normale Wanderausrüstung

Beste Jahreszeit:
Fast ganzjährig möglich, solange kein Schnee liegt. 

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