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Zwiesel

(1348 m) 05.01.08 / 22.02.09 / 24.02.13 / 25.12.17 Schneeschuhtour
Die Tour hinauf auf den Zwiesel gehört nicht zu den einsamsten, aber auch nicht unbedingt zu den völlig überlaufenen Touren. Sie ist unspäktakulär, bietet
dennoch bei ausreichender Sicht herrliche Ausblicke hinüber auf die benachbarten Berge im Isarwinkel, das Rofan, sogar Wetterstein und Teile des Karwendels kann man gut sehen.
Zwiesel
Gipfelanstieg von Süden hinauf zum Zwiesel
 
Ausgangspunkt:
Wackersberg OT Lehner
Parkplatz an der Waldherrenalm (ca. 740 m)

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Routenverlauf:
Parkplatz - Moaralm - Gassenhoferalm - Zwiesel - Schnaiteralm - Brücklein über den Großbach - Parkplatz an der Waldherrenalm

ca. 4 Std.
Tourenbeschreibung:
Um halb zehn geht es vom Parkplatz bei der Waldherrenalm zunächst über einen Fahrweg talein. Schon nach wenigen Metern kreuzen wir den Steinbach und folgen dem Weg weiter sanft ansteigend durch Weideflächen und ein kurzes Waldstück. Nach etwa 10 Minuten halten wir uns an einer Verzweigung rechts und folgen der Beschilderung in Richtung Zwiesel. Nach der kleinen Hütte (ca. 800 m) verlassen wir den Fahrweg und queren einen breiten flachen Hang hinüber gegen den Wald, durch den der Großbach fließt. Nun geht es steil gegen Westen direkt hinauf zur Moeralm. Schon bald ist die Alm zu erkennen. Rechts vorbei an der Alm geht es weiter über die breite Almfläche hinauf, bis wir in einen Hohlweg kommen. Diesem folgen wir nun weiter steil aufwärts. In einem großen Linksbogen geht es nun zunächst in südlicher, dann in einem langen Rechtsbogen wieder in westlicher Richtung weiter hinauf zur Gassenhoferalm. Nach gut einer Stunde erreichen wir die weiten Flächen der Gassenhoferalm. Durch herrlichen Pulverschnee kann man auf dieser welligen und kuppigen Almfläche seine Spur ziehen. Bereits hier hat man eine tolle Aussicht auf die gegenüber liegenden Berge Brauneck und Benediktenwand. Nun ist es noch eine gute halbe Stunde und wir haben den Zwiesel erreicht. Nach ein paar hundert Metern über welliges Gelände muss nur noch der steile Gipfelhang (!!Achtung, hier könnte auch Lawinengefahr bestehen!!) passiert werden. Ggf. kann man diese steile Stelle auch über die Schnaiteralm umgehen.
Vom Zwiesel hat man trotz der geringen Höhe bei entsprechender Wetterlage eine phantastische Aussicht. Nach einer kurzen Brotzeit auf diesem windigen Gipfel geht es über die Schnaiteralm z. T. steil bergab hinunter zu der kleinen Brücke über den Großbach. Dabei queren wir einige Freiflächen und kommen an einer verfallenen kleinen Jagdhütte vorbei. Nach der Brücke gehen wir dem Fahrweg folgend talaus und erreichen nach insgesamt 3½ Stunden wieder den Ausgangspunkt unserer heutigen Tour.
Eine einfache und technisch nicht allzu schwierige Tour, die bei sicheren Schneeverhältnissen, vielleicht mit der Überschreitung des Blombergs (etwa 1-1½ Stunden länger), auch gut für Anfänger geeignet ist.


Tour von 2009/2013/2017
Routenverlauf:
Parkplatz - Moaralm - Gassenhoferalm - Zwiesel - Blomberghaus - Wackersberger Alm - Heigelkopf - Parkplatz an der Waldherrenalm

ca. 4 Std.
Tourenbeschreibung
:
Bis hinauf auf den Zwiesel folgen wir dem Weg über Moar und Gassenhoferalm. 2009 hatte es ordentlich Neuschnee und so muss einiges an Spurarbeit geleistet werden. Auf den Touren in '13 und '17 hatte es nicht so viel Schnee, wobei 2017 bereits vor Weihnachten ausreichend Schnee für eine Schneeschuhtour lag. Bis zur Gassenhoferalm stapfen wir jedoch ohne Schneeschuhe hinauf. Erst dort legen wir diese an, da durch die wärmende Sonne der Harschdeckel uns nicht mehr trägt und wir immer tiefer im Schnee versinken. Nach der Gassenhoferalm geht es dann flott dem Gipfel des Zwiesel entgegen und nach etwa 2¼ Stunden erreichen wir das Gipfelkreuz. Noch ist nicht viel los und so haben wir Glück auf einer freien Bank unsere Brotzeit mit bester Aussicht auf Brauneck und Benediktenwand zu genießen und sich dabei von der Sonne wärmen zu lassen.
Nach der ausgiebigen Pause ziehen wir zunächst weiter in östliche Richtung und dann an einem markanten Baum nach Norden hinab zum Blomberghaus. Dabei sausen wir durch den Tannenwald hinab zur geräumten Versorgungsstraße des Blomberghauses. Dort lässt es sich prima einkehren, doch heuer ist es uns einfach zu voll und von der Seilbahn drücken noch weitere Besucher herauf. Wir wandern weiter kurz hinab am Bergwachthäuserl und kurz später an der Bergstation der Blombergbahn hinüber zur Wakersberger Alm. Von dort weiter zum Heigelkopf. Hier rasten wir noch einmal bevor wir den Abstieg über den südlichen Bergrücken hinunter an den Wald zu einem Zaundurchbruch und dem Karrenweg. Auf diesem nun weiter hinab, bis ein schmaler Pfad (Schild) eine Abkürzung durch den Wald weist. Ziemlich ruppig und heute auch matschig geht es steil hinunter auf einen Fahrweg. Auf diesem nun recht bequem zurück zum Ausgangspunkt an der Waldherrenalm.
Eine Tour auf den Zwiesel lohnt bei gutem Wetter und passenden Schneebedingungen immer. Nur die Einsamkeit sucht man hier am Wochenende oder Feiertags meist vergebens.

Panoramablick vom Zwiesel
Zwiesel

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Schwierigkeit
- einfache Schneeschuhwanderung

Ausrüstung:
- ggf. komplette Lawinenausrüstung
- Schneeschuhe
- Teleskopstöcke

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