Blauberge - Halserspitz (1862m) Mai 2002 / Sommer 2003

Wer die Wanderung auf die Halserspitze in den Blaubergen vor sich hat, kann auf einer Tour insgesamt 4 Gipfel mitnehmen. Die Wegführung verläuft bereits kurz nach der Blaubergalm abwechselnd links, rechts oder direkt auf dem Grat. Bei schönen Wetter und guter Sicht eine Eindrucksvolle Wanderung.
Blick über die Nadel (Rossstein) auf die Blauberge ganz
links die Halserspitze dahinter der Guffert
Ausgangspunkt: 
Wanderparkplatz Wildbad Kreuth  (772m).
 
Bildergalerie (leider keine Bilder vorhanden)

 

Tourenbeschreibung:
ca. 8 Std. (normalerweise!)
Vom Parkplatz Wildbad Kreuth vorbei an der Sieben-Hüttenalm hinauf zum Predigtstuhl (1562 m), weiter zur Blaubergalm. Von hier führt der Weg zunächst steil hinauf auf den Grat. Es werden nun von ost nach west die die Blaubergschneid (1766m) der Blaubergkopf (1786 m) und die Karspitze (1800 m) überquert, bevor wir den höchsten Punkt die Halserspitze (1861 m) erreichen. Der Abstieg erfolgt über den wenige Meter vor dem Gipfel nördlich abzweigenden Pfad vorbei an der Wenigberghütte und den Weißenbachkopf zurück zu den Sieben-Hütten. Von hier in einer guten halben Stunde erreichen wir wieder den Parklatz.

Es ist der 1. Mai 2002, und es ist schönes Wetter. Im Tal in Kreuth am Morgen noch kühl, aber der rasche Aufstieg durch die Wolfsschlucht lässt die Muskeln schnell warm werden. Nachdem das Bachbett durchquert ist, geht es steil, z. T. durch Drahtseile gesichert, nach oben.  Ab ca. 1400 m liegt Schnee. Wir halten uns links und gehen zur Blauberg Alm auf der österreichischen Seite. Auf dem Grat liegt noch bis zu 1 m Schnee. Bei der strahlenden Sonne ist es recht mühsam zu gehen. Endlich haben wir nach fast 6 Std. den Gipfel erreicht. Der eigentliche Weg für den Abstieg ist noch zu gefährlich, also steigen wir über die Nordflanke - lang und schwierig, da der Schnee oft bis zur Hüfte reicht - ab. Nachdem der Schnee hier noch z.T. bis 2 m hoch lag konnte man die Wegmarkierungen nicht immer sehen, was uns eben ein wenig neben raus brachte. Wir kämpften uns dann einige Zeit durch das Latschenkieferndickicht, bis wir nach 2 Stunden wieder den richtigen Weg gefunden hatten. Nun lagen nur noch 2 Stunden Fußmarsch, völlig durchnässt, vor uns. Nach ca. 11 Std. und einigen "Extras", sind wir dann wieder am Ausgangspunkt dem Parkplatz Wildbad Kreuth. Zufrieden und müde. Aber es war ein toller Tag.  

 Charakter / Schwierigkeit:  
- Anstieg erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit 
- viel Gehgelände

Ausrüstung:
 
normale Bergwanderausrüstung

Beste Jahreszeit:
Juni bis Oktober  
 

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