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| Via Ferrata
(ital.) oder Klettersteig
Der "Weg" auf einem Klettersteig ist an schwierigen Passagen durch Eisenstifte, Klammern, Drahtseile und Leitern versichert und dadurch auch für den "normalen" Bergwanderer meist gut zu bewältigen. Mit diesen Tritthilfen werden für ambitionierte Bergwanderer lohnenswerte Bergziele erreichbar, die sonst verschlossen bleiben. Doch sollte man die Steige niemals unterschätzen. Ein plötzlicher Wetterumschwung kann einen einfachen Steig zur Hölle werden lassen. Es gibt einfache bis sehr schwierige Steige. Viele der neueren Klettersteige werden oft deutlich anspruchsvoller und schwieriger angelegt. Zählen sie doch meist zu der Kategorie der Sportklettersteige und somit zu den schweren Routen durch die Bergwelt. Zu den schwierigen Steigen werden immer noch der Kaiser-Max-Steig in der Zirler Martinswand, unweit von Innsbruck, der Vordere Tajakopf bei Ehrwald und der Immster Klettersteig gezählt. Ein einfacher und dennoch spannender Steig ist z. B. der Mittenwalder Höhenweg. Bereits deutlich schwieriger aber ebenso schön ist die Tour über den Innsbrucker Klettersteig. Das gehen auf Klettersteigen wird immer beliebter, so sind Wochenendtouren auf den großen bekannten Steigen (Zugspitze, Alpsitze, Watzmann allen voran) völlig überfüllt. Wer die Berge lieber etwas ruhiger mag, sollte solche Touren besser für die Tage unter der Woche planen. Für die Tourenvorbereitung gibt es im Buchhandel
unzählige Klettersteigführer für die verschiedensten Gebiete
zu haben. Hier gibt es neben gute Tipps auch viele Anregungen
für die eigenen Touren. Ich empfehle diese Führer unbedingt
zur Planung der Touren mit heranzuziehen, es sind dort oft wichtige
Informationen zu den Steigen enthalten. Das entsprechende Kartenmaterial
sollte man ebenfalls vor jeder Tour studieren und diese Karte
dann auch in den Rucksack stecken, denn nicht immer sind die Wege
eindeutig und ausreichend markiert. |
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| Der Klettersteig
Wahnsinn
Zahllose
"Bergsteiger" glauben, die Klettersteigseile wären
zum Festhalten gedacht, etwa wie ein Geländer.
Warnschilder (nur für Geübte und ähnliche Aufschriften)
werden oft einfach ignoriert. Da viele Leute völlig ungesichert durch Klettersteige kraxeln,
denken andere, das wäre so richtig und starten mit ihren
Turnschuhen. Oft wird durch unerfahrene "Klettersteigabenteurer"
und durch Gämsen Steinschlag ausgelöst. Werden unbehelmte
Wanderer von Steinen getroffen, sind schwere Kopfverletzungen
und Abstürze möglich. Schnelle Wetterstürze können
Sturm und Regen bringen! Leichte Kletterstrecken werden bei Nässe
verdammt rutschig. Sturmböen können einem in der Felswand
schwer zusetzen. Ohne Klettersteigausrüstung hat man dann
nichts mehr zu lachen.
Im Klartext: In Klettersteigseile sollen Bergsteiger Spezialkarabiner ihres Klettersteigsets einklinken! Da eine Sturzbelastung am Klettersteig bis zu 3 mal so hoch ist wie beim Sportklettersturz, muss ein Klettersteigset mit Seilbremse als Stoßdämpfer und mit 2 extra starken Karabinern verwendet werden. Eigenbau mit Reepschnur + Standardkarabiner bietet keine Sicherheit! Im Steig wird der Sturz brutal vom nächsten Stahlanker gestoppt. Schwere Knochenbrüche, Querschnittslähmung und Karabinerbrüche mit tödlichem Absturz sind jederzeit möglich! Daher: 1 Klettersteigset (Y-Form), 1 Komplettgurt (ein Hüftgurt mit Brustgurt ist umständlicher an/abzulegen und hält dadurch oft davon ab, ihn anzulegen und das nur, weil es besser aussieht!?), 1 Helm. Für schwere Klettersteige ggf. ein 25m Bergseil, Bandschlingen + Karabiner (auch HMS) (evtl. 1 Kletterkurs) zum Sichern kritischer Stellen.
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Sicherungen: |
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| Wetter: |
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Steinschlag: |
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| Klettersteigtechnik ist nicht schwer. Die Elemente des leichten Kletterns werden Grundsätzlich übernommen. Die Kraft kommt aus den Beinen, Klimmzüge ermüden einfach zu schnell. Halten Sie sich am langen Arm. Das Halten am gebeugten Arm kostet sehr viel mehr Kraft. Der Körperschwerpunkt (Becken) sollte über den Trittflächen liegen. Alles andere kostet entweder Kraft oder bedingt ein labiles Gleichgewicht. Es gilt: Kleiner Schritt hält dich fit, großer Schritt nimmt dich mit. Man unterscheidet im Allgemeinen 4 Techniken:
Bouldern nennt man das Klettern ohne Seil, Sicherungsmitteln und Gurtzeugs an Felswänden oder -blöcken. Auch an künstlichen Kletterwänden, in- und Outdoor. Das alles immer in Absprunghöhe. Begonnen hat man mit dem Bouldern in den 1970er und hat seitdem eine rasante Entwicklung erlebt. Buildering ist das gleiche nur an Häusern, Brücken etc. eben in der Stadt... |
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| Schneeschuhgehen: Die Schneeschuhe sollte man sich nur dann einfach unterschnallen und loslaufen, wenn man im "Flachland" unterwegs ist. Sobald die Touren abseits der breiten Wege verlaufen, muss man sich mit den Gefahren des Winterbergsteigens vertraut machen. Hierzu gehört natürlich ein wenig Wetterkunde, Orientierung mit Karte und Kompass, der Richtige Umgang mit dem VS-Gerät, Lawinensonde und der Schaufel. Führen die Touren ins Hochgebirge und es gilt dabei Gletscher zu überqueren sollte das Wissen um diese besonderen Gefahren vorhanden sein. Selbst.- und Kameradenrettung im Falle eines Absturzes oder einer Verschüttung dürfen keine unbekannten Themen sein. |
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Hochtouren: Hochtouren eignen sich auf keinen Fall für Einsteiger, die auf eigene Faust (auch wenn die Ausrüstung stimmt) die Gipfel bezwingen wollen. |
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Ist erst einmal etwas passiert, gilt es zunächst selbst Ruhe zu bewahren und den Verletzten zu beruhigen, dem Schock des Verletzten entgegenwirken und ihn vor weiteren Schäden zu bewahren (Unfallstelle absichern, bzw. Opfer aus der Gefahrenzone bringen, Blutungen stillen, Brüche ruhigstellen, Schutz vor Kälte und Nässe, richtige Lagerung usw.). Dabei die eigene Sicherheit nicht vernachlässigen!
Für das Ja werden beide Arme in Form eines offenen Dreiecks über den Kopf gehoben, damit die Körperhaltung ein Y ergibt (für Yes = Ja). Für das Nein wird ein Arm hochgenommen, der andere leicht schräg nach unten, so dass beide eine Diagonale ergeben (für No = Nein).
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Wichtige Knoten für's
Bergsteigen Spaltenbergung Eine kurze Beschreibung und Bilder
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