Routenverlauf:
Parkplatz am Bhf - Neureuter Haus - Gindelalmschneid - zurück
auf dem Aufstiegsweg
ca. 4 Std.
Tourenbeschreibung 2006:
Eine einfache und kurze, bei ausreichend
Neuschnee schöne, Schneeschuhwanderung in den Tegernseer
Bergen. Start ist gegen 10:00 am Bahnhof Tegernsee. Auf gekennzeichnetem
Wanderweg (E4) geht es zunächst hinaus aus dem Ort in
nordöstl. Richtung. Wir queren kurz nach dem Start eine
kleine Dorfstraße, bevor wir, die Häuser im Rücken,
durch einen Hohlweg im tief verschneiten Wald verschwinden.
An der Wegegabelung, an der der "Alte Sommerweg",
der "Bayerweg" und der Forstweg, auf dem wir aufsteigen,
zusammentreffen, steht eine "Bushaltestelle". Hier
legen wir eine kurze Pause ein, bevor wir weiter in östl.
Richtung dem Weg hinauf durch den Stangenwald auf die Freifläche
unterhalb des Neureuter Hauses folgen. Vorbei am -noch leeren-
Neureuter Haus stapfen wir entlang des Gindelalmwegs durch
unberührten Schnee. Der stark wehende Wind bläst
uns die Kälte so richtig in die Glieder, sodass wir nur
kurz am Kreuz anschlagen und, vermummt wie zu einer Himalayaexpedition,
in die windgeschützten Regionen im Wald zurückkehren.
Auf dem Rückweg kehren wir im Neureuter Haus ein, wärmen
uns ein wenig auf, bevor es mit riesigen Schritten durch den
tiefen Pulverschnee entlang des Aufstiegsweges zurück
zu dem kleinen Unterstand an der Wegegabelung geht. Von hier
gehen wir nun über den Bayerweg z. T. steil hinab. Am
Ende des Weges stoßen wir wieder auf den Forstweg vom
Aufstieg. Auf diesem geht es zurück zum Bahnhof Tegernsee.
Eine einfache Tour ohne nennenswerte Schwierigkeiten, die
auch hervorragend für Schneeschuheinsteiger geeignet
ist.
ca. 5 Std.
Parkplatz am Bhf - Neureuter Haus - Gindelalmschneid - Kreuzbergalm - Hubertushütte - Alpbachtal - Parkplatz am Bhf
Tourenbeschreibung 2009:
Wie bereits 2006 geht es zunächst über den Wanderweg (E4) vom Bahnhof in
Tegernsee hinauf zum Neureuthaus. Von dort stapfen wir weiter durch etwa 50 cm
Pulverschnee - in Verwehungen oft deutlich mehr- über den Neureutweg in Richtung
Osten hinüber zur Gindelalmschneid. Der direkte Aufstieg ist, bei hier fast 1
Meter Neuschnee, nach Verlassen des Waldstücks nicht bzw. nur sehr schwer
machbar. So kämpfen wir uns auf der Nordseite links am steilen Aufschwung vorbei
und steigen dort kurz, aber knackig auf die Gindelalmschneid. Bei mäßig starkem
Schneetreiben kann man die weiter unten liegende Gindelalm nur schwer ausmachen.
Unser Weg geht am Gipfelkreuz vorbei weiter über den breiten Rücken in östl.
Richtung hinüber zur Kreuzbergalm. Am Ende des Rückens geht es mäßig steil hinab
und man kann zum Teil in den steileren Abschnitten prima mit den Schneeschuhen "abfahren". Vor der Kreuzbergalm geht es nochmal ordentlich bergan, und bei
dem vielen Pulverschnee ist es richtig mühsam, die wenigen Höhenmeter noch
aufzusteigen. Gelegentlich lassen uns Setzgeräusche ein wenig zusammenzucken.
An der Alm angekommen gibt es erst mal eine ordentliche Brotzeit. Man kann hier
vor dem Wetter recht gut geschützt in Ruhe seine Pause machen.
Nach einer guten halben Stunde beginnen wir den Abstieg. Zunächst gehen wir
wenige Meter über den steileren Rücken nach Süden hinab an die Waldgrenze. Ab dort
folgen wir dem Wirtschaftsweg hinab ins Tal. Später führt der Weg entlang des
Alpbachs, vorbei an der Hubertushütte, nach Tegernsee. Wir
halten uns rechts und gelangen so wieder zurück zum Bahnhof. Eine
Schneeschuhtour durch viel -fast zu viel- Pulverschnee ist zu Ende.