Krähe

(1972m) 08.10.2005
Den Wanderer erwartet eine schöne Bergtour in den Ammergauer Alpen mit phantastischem Ausblick auf die umliegenden Gebirge.

Der Krähe Gipfel
Krähegipfel - Ammergauer Alpen

 

Ausgangspunkt: 
Wanderparkplaz in Ammerwald ca. 1079 m

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Routenverlauf: 
ab Parkplatz  - Roggenbachtal - Fensterl - Krähe - Schwangauer Kessel - Niederer Straußbergsattel - Schützensteig - Parkplatz

ca. 6 Std. 
Tourenbeschreibung:

Bei unbeständigem Wetter machen wir uns auf den Weg in die Ammergauer Alpen. Ziel war die 2.012 m hohe Krähe. Wir starten die Tour gegen 09:00 Uhr nahe der alten Zollhütte / Hotel Ammerwald. Kurz gehen wir entlang der Straße in östl. Richtung (Linderhof). Nach etwa 700 m biegen wir links in einen Waldweg ein. Auf diesem Weg gelangen wir in das Tal zwischen dem Blassenwald und dem Hintereck. Am Ende des Waldwegs folgen wir etwa 800 m entlang des Roggentalbachs dem Bergpfad, bevor wir den Bach über einen Steg queren. In steilen Serpentinen geht es weiter aufwärts, wir queren später ein kleines Schuttfeld und folgen den Markierungen bis zum Kreuzungspunkt zwischen Hochblasse und Weitalpspitz auf ca. 1460 m.
Hier halten wir uns links und wandern dem nicht so stark ausgetretenen Pfad in westl. Richtung weiter zum Fensterl auf 1916 m. Der Weg hinauf zum Fensterl führt zunächst durch wenige Latschen und weiter mäßig steil aufwärts. In den Latschen hatte sich ein Bienenvolk mitten auf dem Weg ein Nest errichtet, in das wir fast hinein getrampelt währen. Da steigert man doch trotz der Steigung gern ein wenig das Tempo.....Ein kalter Wind zwingt uns dennoch, trotz der immer wieder aus den Wolken lugenden Sonnen, die Jacken überzuziehen.
Vorbei am Fensterl - ein großes Loch im Fels, durch das man den Kenzenkopf sieht - ist es nicht mehr weit bis zum heutigen Tagesziel. Nach etwa 3 1/2 Stunden gibt es eine ausgiebige Brotzeit und heißen Tee. Das Wetter zieht immer weiter zu, und so machen wir uns nach einer guten Stunde Pause an den Abstieg.
Der Weg führt uns zunächst in die Scharte zwischen Krähe und Gabelschroffen hinab in den Schwangauer Kessel. Diesen Kessel queren wir unterhalb der mächtigen Steilwand und folgen dem Maxweg hinüber in den Niederen Straußbergsattel. In nordwestl. Richtung liegen Ahornspitze und Tegelberg. Dort wollen wir heute nicht hinauf, und so folgen wir dem Weg nach Südwesten hinab zur "Alpe Jägerhütte". Von hier weiter in südwestl. Richtung dem Weg folgend über den Alpboden und den Schützensteig steil hinab zurück zum Ausgangspunkt der heutigen Bergtour.

Charakter / Schwierigkeit:
- einfache z. T. steile Bergtour
- etwas Kondition von Vorteil

Beste Jahreszeit:
Ende Mai bis Ende Oktober 

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